Kanarische Inseln

Kanarische Inseln - Karte

Welche Insel passt zu mir?

Die Kanarischen Inseln werden aufgrund ihres ausgeglichenen, milden Klimas und der konstanten Temperaturen (ca. 13-29 Grad) oft als Inseln des ewigen Frühlings bezeichnet. Als Tourist steht man oft vor der Qual der Wahl, denn eine Rundreise über die Kanarischen Inseln („Inselhüpfen“) ist eine organisatorische, finanzielle und zeitliche Herausforderung. Überzeugen Sie sich selbst, welche Kanaren-Insel am besten zu Ihnen passt und Ihren Urlaubsbedürfnissen gerecht wird.

Gran Canaria

Gran Canaria gilt oft als die Party-Insel und wird auch als „Mallorca der Kanaren“ bezeichnet, wobei die Insel viel mehr zu bieten hat als nur Clubs, Discos und Partys bis zum Morgengrauen. Die Vielfalt der Insel lässt bei einer Rundreise keine Langeweile aufkommen und ist vor allem für Kanaren-Einsteiger ideal.

Teneriffa

Teneriffa gilt als der Mini-Kontinent unter den kanarischen Inseln und die zweifellos vielseitigste Insel voller Gegensätze und Widersprüche.  Mit seinen großen Temperaturunterschieden (von -20 bis +40 Grad!), der zentralen Lage auf dem Archipel sowie der hervorragenden Flug- und Verkehrsanbindung ist Tenerife sowohl der perfekte Urlaubsort als auch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge auf die Nachbarinseln.

Fuerteventura

Fuerteventura ist besonders bei Sportbegeisterten beliebt. Wer Surfen, Windsurfen, Kite surfen, Segeln oder Radfahren mag, wird Fuerteventura lieben. Die Insel bietet darüber hinaus wunderschöne, kilometerlange und zum Teil menschenleere Sandstrände und ist zu jeder Jahreszeit ein besonderer Magnet für Sonnenanbeter und Badeurlauber.

Lanzarote

Lanzarote ist eine auf den ersten Blick sehr raue und trockene Insel, die von zahlreichen Lavafeldern und unzähligen Vulkanen geprägt ist und viele Geheimnisse, Sehenswürdigkeiten und architektonische Schätze verbirgt. Lanzarote besitzt zwar nur wenige Strände, doch für Taucher und Schnorchler ist es ein echtes Paradies.

La Palma

La Palma gilt als die grünste („La isla verda“) und zugleich die schönste Insel („La isla bonita“). Sie zeichnet sich durch zahlreiche Wälder, Vulkanaktivität sowie durch verhältnismäßig schwach entwickelten Tourismus aus. Die Strände und Buchten La Palmas sind nicht überlaufen und große Hotelanlagen eher eine Seltenheit. Beliebte Sportarten sind Wandern, Mountainbike fahren und Reiten.

La Gomera

La Gomera gilt als Paradies für Wanderer, geprägt durch Individualtourismus, Lorbeerbäume und Bananenplantagen. Die auch als magische Insel („La isla amagica“) bekannte Insel ist besonders bei Tierfreunden beliebt: Wale und Delfine kann man hier mit etwas Glück aus nächster Nähe erleben. Die Anreise auf La Gomera gestaltet sich von Deutschland aus etwas schwierig. Früher wohnten auf der eher strandarmen Insel viele Aussteiger und Hippies.

El Hierro

El Hierro, die Insel der ruhigen Alternative („La isla de la tranquila diferencia“), hat mit seinen zwei winzigen Stränden am wenigsten einem typischen Pauschaltouristen anzubieten, gilt aber gerade deswegen als Geheimtipp für Stressgeplagte und Ruhesuchende. Kanzlerin Angela Merkel verbringt hier oft ihren Osterurlaub. Für die am wenigsten bekannte, am weitesten vom spanischen Festland entfernte und unberührteste Kanaren-Insel sind Kiefernwälder und wild von Lava zerklüftete Küsten.  Zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten auf El Hierro gehören Wandern, Mountainbike fahren und Tauchen.

La Graciosa

La Graciosa („die Anmutige“) gilt als die kleine Schwester von Lanzarote. Mit rund 700 Einwohner ist die kleinste bewohnte Insel der Kanaren hauptsächlich auf Tagestourismus spezialisiert. Schotterstraßen, Fischerboote, wilde Strände und kleine Vulkanhügel prägen das Bild der winzigen, nahezu paradiesischen Insel, von der aus man die benachbarten Miniinseln Montaña Clara und Alegranza erblicken kann. Handel, Gastronomie und Autoverkehr sind hier auf ein absolutes Minimum reduziert. Die Insel ist gut mit einem Fahrrad zu erkunden.